Wieder da!

Durch Zufall in eMailform bin ich wieder hier gelandet.

Alte Gedanken gelesen und wieder auf den Geschmack gekommen, wenn auch zur Zeit nichts zu berichten, dachte ich mir, man könnte wieder etwas schreiben. Da nun die Idee fehlt, ist dies sozusagen der erste Eintrag, die Vorbereitung für zukünftige Beiträge. Ich bin wirklich gespannt, ob etwas daraus wird und in welche Richtung diese neue Generation der Berichte gehen wird: alltägliches Leben, eine Fahrt durch das Jammertal, oder gar etwas fachliches?

 

 Alles in Allem liegt mir jedoch viel daran einfach mal wieder zu schreiben. Etwas zu entwickeln in dem Moment, wo ich es verfasse, ohne lange und ausgiebig darüber nachgedacht zu haben, wie und in welcher Struktur ich es auf das Papier bringen muss. Texte, die unmittelbar aus dem Kopf in das Dasein geworfen werden, um letztendlich das zu bilden, was sie sollen: ein wirrwarr aus Worten, unverfälscht und authetisch.

 

Das diese Variante des Schreibens nur wenigen zusagen wird, ist mir bewusst und zugleich egal - vielleicht finden sich ja wenige, die es dennoch als amüsant empfinden, lehrreich wohl aber kaum. 

 

Somit möchte ich hier und jetzt erst einmal abschliessen und bedenken, was zu bedenken ist, damit bald nicht nur solch halbleere Worte hier verfasst stehen, sondern ganz-leere Worte, oder für die, die dann das Wirrwarr verstehen nicht ganz so leere. 

 

Somit auf ein baldiges wieder-lesen oder ähnlich. 

10.11.10 23:08, kommentieren

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Vergangenes III

Wie herrlich.

 

Ausnahmsweise läuft mal alles mehr oder minder gut. Zwar wurde mir das Firmenfahrrad geklaut, doch mein Chef machte sich bei weitem weniger draus, als ich, was ich schon irgendwie ziemlich seltsam fand. Nungut, die Firma ist ja versichert.

 

Aber dafür habe ich die gesamte letzte Woche damit verbracht, Schulzeug zu erledigen, was mich viele Nerven und viel Energie gekostet hat, aber dafür wurde ich einiges los, was sich schon seit Monaten stappelt.

 

Das Leben könnte im Moment echt kaum angenhemer sein...  

1 Kommentar 21.10.07 14:19, kommentieren

Vergangenes IV

Was einst so klar schien; eine Entscheidung, die man aufgrund gewisser Umstände als Konsequenz des gesamten zog und glaubte, es würde ewig halten, der Schmerz würde nachlassen und die Splitter der Seele würden irgendwann heilen, entwickelt sich innerhalb weniger Tage zur einer - so könnte man meinen - Fehleinschätzung. Die Entscheidung der Distanz und des Vergessens wandelt sich zur Ignoranz der Vergangenheit und seiner eigenen Prinzipien gegenüber. Ich kann nicht verstehen, wie man etwas aufgibt, was einen vor noch nicht all zu lange Zeit davor bewahrte sterben zu müssen. Wie kann mich nur so sehr selbst verraten und glauben, dass es keine Konsequenzen hätte? Warum tut man dies? Ist es aus Abhängigkeit, aus Angst oder vielleicht doch aus Liebe? Jede gestelle Frage verlangt eine korrekte Antwort, welche meist jedoch neue Fragen aufwirft und so sollte man vielleicht verzichten, Antworten zu bekommen. Lebt man andererseits in Unwissenheit so drohen die Fragen einen Menschen zu verschlingen, so lange, bis von ihm nicht mehr übrig ist, als der leblose Klumpen Fleisch, der zwar zur existenz ausreicht, nicht aber zum sinnlichen leben.

 


"Stillstand ist aller Dinge Tod", so sagte es einst eine Freundin. Was jedoch ist Stillstand. Wie muss man diesen doch recht leichten Begriff definieren, um zur Allgemeingültigkeit zu kommen, die man benötigt, um zu erkennen, wie fatal die Annahme ist, dass ein Griff in die Vergangenheit so manchen Fehler ausbügeln, so manche Situation verbessern könnte. Könnte man eine Bewegung als Stillstand definieren? Ja, das könnte man tatsächlich. Betrachtet man die Möglichkeit, dass man sich im Kreis bewegt und so, im endeffekt, immer wieder dort angelangt, wo man zu Anfang war, ist es eine Art des bewegten Stillstandes. Bewegt man sich gar nicht, tritt nur auf der Stelle, so ist es mit Sicherheit Stillstand. Wir sehen, dass der "Tod" selbst dort lauert, wo man zunächst glaubte, sicher zu sein.


 


Aus dem Mund, ohne zu denken:


 


Es geht um mich, um Menschen, die ich niemals vergessen werde und die Tatsache, dass ich einige von ihnen so sehr liebe, dass ich mir kaum vorstellen kann, was mir mit passieren würde, würde ich sie verlieren. Ich habe wieder Kontakt mit meiner Ex und kann selbst nicht verstehen wieso. Sie hat Dinge getan, für die andere Menschen sie wohl geschlagen hätten; ich hingegen wollte nur meine Ruhe. Die Ruhe ist nun dahin. Es Wäre kein Problem, doch stehen wir uns wieder näher, als es sein sollte, als es vielleicht gut wäre und dennoch, auch wenn ich jene Befürchtung habe, so kann ich nichts dagegen tun. Und obwohl ich jede Sekunde geniesse, so kommen momente auf, in denen ich befürchte, oder glaube zu wissen, dass etwas nicht rechtens ist. Ich kann nicht genau sagen, was mir jene Unsicherheit einflößt, ich kann nicht sagen, wieso sie vorhanden ist und doch macht sie mir sorge, da ich glaube, etwas zu verpassen, da ich fürchte ein wichtiges Detail zu übersehen... Ich kann nicht geradeaus blicken... nicht solange ich nicht verstehe, was ich empfinde...


 


 





 



1 Kommentar 9.10.07 14:56, kommentieren

Vergangenes V

Ich möchte mal mit etwas total sinnlosen, aber existenziell wichtigen Anfangen; Ich habe kein Bier im Kühli. Oh man, kennt ihr das; man kommt fröhlich nach Hause, nach einem langen, harten Tag, lernt sich einen Ast ab, versucht seinen Mitbewohner zu ertragen und das einzige Mittel, was euch davon abhalten könnte, raus zu gehen, um Menschen den Kopf abzureissen, damit das Frustgefühl ausgeglichen wird, ist, ein Bier zu trinken... Ist alles in Ordnung, solange man beruhigt zu seinem Kühlschrank gehen kann, um sich ein Bier raus zu holen... Suizifgedanken beginnen dann jedoch zu gedeihen, wenn man erkennen muss, dass kein Bier vorhanden ist, mit welchen man sich die Sinne betäuben kann... Gut, ich will mal von der übertriebenen Abhänigkeit zum Alkohol abkommen und mich ernsthafteren Themen zuwenden... Öhm... Falls euch was einfällt, dann bin ich offen für jeden Vorschlag...*gg*

1 Kommentar 9.10.07 14:56, kommentieren

Vergangenes II


Willkommen in der Realität.... so würde es wohl meine Biologielehrerin aus der fünften Klasse sagen, wenn sie lesen könnte, was nun folgt. Die Notwenidigkeit der Gewalt möchte ich beginnen mit einem Zitat der ehmaligen Lehrerin. "Die Realität sieht folgendermassen aus; würden die Menschen sich nicht gegenseitig dezemieren, keine Krankheiten unzählbare dahin raffen, so stände die Menschheit vor einem Großen Problem. Die Notwendigkeit ist umunstößlich, dass die Menschheit nur deswegen bestehen kann, weil sie sich gegenseitig versucht auszurotten." Sicherlich, manche würden diese Aussage als hart und grausam anerkennen, vor allem, weil die meisten von uns doch in einem Land aufgewachsen sind, in dem die moralische Vorstellung des Schutzes und der Unversehrtheit, das Prinzip des Landes bildet; Demokratie. Natürlich kann man in den Industrieländern einen Rückgang der Geburtenrate und somit der Wachstumsrate allgemein erkennen, andererseits darf man es wagen mit einem schelmischen Blick China zu mustern und zu erkennen, dass dort Maßnahmen getroffen werden mussten und noch immer müssen, um die Wachstumsrate zu hemmen. Also.. man sieht, es geht auch anders. Prinzipiell geht es aber um folgendes. Stellt man sich eine fiktive Welt vor und versetzt sie in die Utopie jener Vorstellung, dass der erste und zweite Weltkrieg, denen so viele Menschen das Leben gekostet hat, niemals stattgefunden hat. Stellen wir uns weiter vor, dass Mord u.ä. niemals stattfindet. Es wäre wahrlich eine Welt, welche sich schöner gestalten ließe; sie wäre sicherer und viele Existenzen wären nicht beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat. Nun, wir erblicken eine momentanige Weltbevölkerungszahl von ca. 6 Mrd. Versetzt man sich nun in diese utopisch-fiktive Welt und rechnet nach - was ich hier jedoch an dieser stelle noch nicht getan habe - wieviele Menschen würde es dann geben? Betrachtet man sich die Gebiete, auf welchen sich Nahrungsmittel anbauen lassen und den täglichen Kalorinverbrauch eines Menschen mal der Zahl X - welches für die utopisch-fiktive Weltbevölkerungszahl steht - müsste man sich dann nicht Fragen, ob es zunächst schwierig wäre, die gesamte Bevölkerungs zu ernähren? Abgesehen von der Ernährung; welche Umweltproblematik würde sich zusätzlich auftun? Würde Wasserknappheit herrschen? Wie schlimm wäre die Verstäderung? Würde die Arbeitslosigkeit ins unermessliche steigen? Welches Leiden, welche Qualen würden sich ergeben?


 


Ich selbst, wie sohl kaum jemand könnte erwägen, welche Ausmaße die Gewaltlosigkeit der gesamten Weltbevölkerung hätte. Vielleicht würde sich die Menschheit anhand der aufkommenden Problematik stärker zusammen schliessen, um Lösungen zu finden. Vielleicht würde die Menschheit anhand der Überbevölkerung auch zu Grunde gehen und somit wäre die Gewaltlosigkeit, die für die Sicherheit der Menschheit sorgte, der Weg zur Selbstzerstörung. Andererseits... Ironie macht das Leben süß...


 



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